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ROMA auf der R+T 2009, Stuttgart

Messestand mit Event-Charakter

Wer vom 10. bis 14. Februar 2009 auf der R+T – der Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz – durch die neuen Hallen der Messe Stuttgart flanierte, kam an einem Messestand mit Sicherheit nicht vorbei: Jung, transparent, innovativ und mit wahrem Event-Charakter präsentierte sich der Burgauer Rollladen- und Tore-Hersteller ROMA auf seinen über 1.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche und war damit ein echter Publikumsmagnet für die Fachbesucher. Ein Beweis dafür, dass ganzheitliche Messestandkonzepte, die also neben der reinen Produktpräsentation auch mediale und soziale Elemente zur Inszenierung nutzen, eine hohe Akzeptanz beim Publikum erzeugen.



 

Frühzeitige Einbeziehung der Projektpartner

Bereits frühzeitig holten ROMA-Marketingchef Oliver Wachsmann und Martin Veit von nice-mv, dem die Projektleitung von ROMA übertragen wurde, die Messe-Dienstleister an den Tisch, um diese von Anfang an in die Konzeptionsphase des Standes mit einzubeziehen. Ideen und Möglichkeiten, die vor allem im medialen Bereich angedacht waren und in das von Wachsmann und Veit entwickelte Standkonzept integriert werden sollten, konnten so frühzeitig auf ihre technische Machbarkeit geprüft werden – selbstverständlich auch unter der Prämisse der Einhaltung des Messebudgets. In dieser Phase wurden auch bereits die vorliegenden multimedialen Inhalte mit dem Standkonzept in Einklang gebracht. Dank der kurzen Kommunikationswege und der organisationsseitigen Rundum-Betreuung durch nice-mv wusste ROMA als Endkunde so zu jedem Zeitpunkt, wie sein Messestandkonzept konkret umgesetzt wird bzw. welche Maßnahmen von den einzelnen Gewerken jeweils tangiert werden. Dadurch konnte die von ROMA gelebte, absolute Orientierung am Nutzen für den Endkunden und der intensive Kontakt zum Fachhandwerk als oberste Kommunikationsziele des Messeauftritts optimal gewährleistet werden. Konzeptionsseitig baute darauf auch das gesamte Kundenmanagement am Stand auf: Am Check-In wurden die Kunden an zwei Countern namentlich erfasst und die ROMA-Ansprechpartner entsprechend per SMS informiert. Hier begann die individuelle Betreuung der Kunden, die mit der ausgiebigen Information über die Neuheiten im ROMA-Portfolio fortgeführt wurde. Letztere fand vor allem durch die medientechnischen Installationen der ict AG ihre visuelle Unterstützung. Das ict Team, das auf der R+T erstmalig so intensiv mit ROMA zusammenarbeitete, konnte bereits in der Konzeptionsphase multimediale Impulse geben und garantierte somit eine gewachsene und optimal integrierte Medientechnik.

 

Interaktive Showsteuerung durch Moderatorin

Als mediales Highlight und zugleich präsentationstechnisches Kernelement installierte ict drei hochauflösende Steglos FlatScreen Wände auf der Moderationsbühne des Messestandes, deren Inhalte an einem 46“ Touchdisplay durch die Moderatorin interaktiv steuerbar waren. Während ihrer Moderation wurde die Präsentatorin von zwei Live-Kameras gefilmt und je nach Szenario auf einer oder allen Videowänden über die von ict eingerichtete Videoregie zugespielt. Am Touchscreen eingestartete Filmzuspielungen zu den verschiedenen ROMA-Themen wurden ebenfalls von der Regie zuspieltechnisch übernommen. Die beiden komplett verschiedenen Bildmischungen für die mittlere Videowand und die parallel bespielten Videoscreens am linken bzw. rechten Bühnenrand realisierte ict über einen doppelten Regieplatz. Durch die Live-Kameras und Großbildwände war es außerdem möglich, hochwertige Produktpräsentationen zu inszenieren, indem beispielsweise Montagevorführungen mit einer zusätzlichen mobilen Kamera gefilmt oder das „Innenleben“ eines Produktes multimedial erfasst wurden. Produktstelen mit Einbauszenarien der ROMA-Produkte, die von einem Standmitarbeiter vorgeführt wurden, konnten ergänzend in das Bühnengeschehen eingebunden werden. Die ict-seitige Betreuung dieser Showsteuerung erstreckte sich nicht nur auf die Regie und Kameraführung, sondern umfasste auch den Zusammenschnitt von täglichen Interviews, welche als Clips in die Moderationssteuerung integriert wurden. Der Gedanke einer kompakten, lebendigen Informationsvermittlung konnte durch die Verbindung der Live-Moderation mit einer komplexen Showsteuerung optimal umgesetzt werden und bot den Messebesuchern einen hohen Unterhaltungswert auf informativer Ebene.

 

Kreative Displaytechnik für dezente Information

Nicht minder attraktiv im Vergleich zu diesem zentralen Messestandelement waren die beiden gegenüberliegenden äußeren Ecken des ROMA-Standes gestaltet, deren handwerkliche Umsetzung von nice-mv übernommen wurde: Eine dezentes Band aus der neuen Kreativ-LED ict inspire, das mit einer semitransparenten Gaze bedeckt war, belebte mit Typo-Darstellungen und stimmungsvollen Farbverläufen einen Teil des Außenbereichs. Dem Besucher konnten dadurch erste Informationen vermittelt und die zu erwartende Atmosphäre im Inneren des Messestandes transportiert werden. Ergänzend kommunizierten 103“ Plasma Displays als digitale Poster Produktinformationen, ebenso wie 46“ LCDs, die über den gesamten Messestand verteilt als Informationsträger platziert waren. Einige der Screens wurden auch dazu genutzt, um die 550 Mitarbeiter, die das Unternehmen ROMA tragen, in einer Art Diashow zu honorieren.

 

First-Class Catering als soziale Komponente

War der Informationshunger der Messebesucher erfolgreich gestillt, so konnte er durch ein exzellentes Standcatering – organisiert und koordiniert durch nice-mv – im Sinne einer kommunikationsfördernden Komponente abgerundet werden. Innendienst, Außendienst und Techniker von ROMA hatten hier die Möglichkeit, in dem an die Showbühne fließend angrenzenden Cateringbereich ihren Kunden die geschätzte „Rundum-Betreuung“ zu bieten. Die Messlatte für diesen kulinarischen Anspruch setzt bekannterweise der ROMA-Chef Roland Thoma selbst. Sein Lieblingskoch Martin Wastl sperrt hierzu eigens sein Restaurant nähe Augsburg während der gesamten Messedauer zu und übernimmt persönlich als Küchenchef auf dem Messestand die Verantwortung für Speis und Trank. Auch hier ist dem Burgauer Unternehmen wichtig, dass die regionale Verbundenheit mit dem schwäbischen Teil Bayerns durch den Magen des Messebesuchers geht.

 

Fotos: Eckhart Matthäus Fotografie, Augsburg














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