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Museum Neukölln

Interaktiv erlebbares „Gedächtnis der Region“

300.000 Einwohner aus mehr als 160 Nationen – das ist Neukölln, einer der spannendsten und buntesten Bezirke Berlins. Dass eine solch kulturelle Vielfalt einen geschichtsträchtigen Hintergrund und eine faszinierende Gegenwart bietet, versteht sich von selbst. Die Aufarbeitung der Neuköllner Regionalgeschichte und Alltagskultur wird seit 16. Mai 2010 im ehemaligen Gutshof Britz präsentiert, dessen einstiger Pferde- und Ochsenstall zu einem modernen, innovativen Regionalmuseum umgebaut wurde. In der neuen Dauerausstellung „99xNeukölln“ stehen 99 Objekte aus einer umfangreichen Sammlung im Zentrum, die die grundlegenden Aspekte der Geschichte und Gegenwart Neuköllns vermitteln, wobei das Spektrum vom Mammutunterkiefer bis hin zum türkischen Tanztuch reicht. Zahlreiche, multimediale Exponate laden die Museumsbesucher ein, das „Gedächtnis der Region“ innovativ, interaktiv und auditiv zu erleben. Die Berliner Niederlassung der ICT AG stattete das Museum Neukölln im Auftrag des Bezirksamts Neukölln von Berlin mit entsprechender Medientechnik aus.

Neugierde bei den Besuchern wecken vor allem die interaktiven Exponate, an denen über touchsensitive Monitore in verschiedene Themen „eingetaucht“ werden kann. So können z. B. an mehreren Rundvitrinen, die sich jeweils um einen Gebäudepfeiler zentrieren, die Ausstellungsstücke in der Vitrine mit einem um 360 Grad verfahrbaren Monitor angesteuert werden. Wird der Monitor vor einem bestimmten Ausstellungsobjekt positioniert, können dann durch Bildschirmberührung Informationen zu seiner soziologischen, kulturellen, historischen und individuellen Bedeutung abgerufen werden. In ähnlicher Weise können die Besucher Informationen zu Exponaten in verschiedenen Wandvitrinen generieren, die ebenfalls mit verfahrbaren Touchscreens ausgestattet sind. An einer weiteren Informationsstation können Inhalte, die per Touch ausgewählt werden, zusätzlich im Großformat auf einem 55 Zoll LED-TV Screen dargestellt werden. So genannte „Vertiefungsstationen“ bieten den Museumsbesuchern die Möglichkeit, sich an interaktiven Terminals mit tiefgreifenderen Informationen zu den 99 Exponaten zu beschäftigen und so quasi selbst weiterzuforschen. Selbstverständlich werden sämtliche Medien-Inhalte zu den Museumsexponaten durch auditive Informationen ergänzt, wozu der Besucher lediglich seinen Kopfhörer, den er für die Dauer seines Museumsbesuchs erhält, an den einzelnen Stationen einsteckt.

 

[Bitte beachten Sie die Bildrechte, wie sie in den bereit gestellten Bildern angegeben sind. Abdruck nur mit Genehmigung des Fotografen.]






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