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AV-Technik in der "ERDE 2.0"

Technologien für morgen

Seinen 50. Geburtstag feiert das Land Baden-Württemberg in diesem Jahr. Zentraler Teil des Landesjubiläums war die Zukunftsausstellung "ERDE 2.0" vom 15. Juni bis zum 28. Juli 2002, die vom Ministerium für Umwelt und Verkehr beauftragt wurde. In den Messehallen auf dem Stuttgarter Killesberg stellten das Land und die Sponsoren Innovationen und Zukunftstechnologien rund um das Leben und Arbeiten von morgen vor – in drei sogenannten "Aktionsfeldern" mit den Titeln "Habitat", "Produktion" und "Mobilität". Die futuristische Ausstellung wurde größtenteils mit Medientechnik der ict AG ausgestattet.

 

Die drei Aktionsfelder  wurden in drei schlauchartigen, begehbaren Raumkörpern untergebracht. Eine dünne Membran aus beschichteter Glasfaser bildete die Hülle um die amorphen Körper und diente gleichzeitig als Rückprojektionsfläche mit unterschiedlichen Dimensionen für 26 Projektoren, die für entsprechende Informationen und Ambiente sorgen. Im Feld "Habitat" wurden Visionen für private, öffentliche und gewerbliche Gebäude gezeigt. "Produktion" entführte in die Industrie und die Landwirtschaft von morgen. Das Aktionsfeld "Mobilität" gab einen Ausblick in die Zukunft des Verkehrs.

 

Die Aktionsfelder gliederten sich wiederum in 30 einzelne Szenen. An Multimediastationen konnten sich die Besucher interaktiv über die Exponate informieren. Mal wurde per Tastendruck eine Animation gestartet, mal konnten die Ausstellungsgäste per Trackball durch eine Applikation "surfen" – so wurden vor allem die vielen Schüler, die die Ausstellung besuchten, zum Erkunden und Erforschen animiert. Die Ausstellung wurde von folgenden Institutionen und Unternehmen gestaltet: Institut für Kulturaustausch, Frauenhofer Institut für Systemtechnik, Prof. HG Merz, Merz Sauter Zimmermann, jangled nerves GmbH, L2M3.

 

An den Stationen integrierten die Multimediaspezialisten von ict steuerbare DVD-Player, PCs und 17" TFT Displays in speziell vorgefertigte Schränke. Die Konstruktionen hatten – den dargestellten Themen entsprechend – unterschiedliche Oberflächen, ergaben aber dennoch ein inhaltlich und optisch einheitliches Bild. Auch die Technik dahinter war bei jeder Station anders: An einer Multimediastation waren beispielsweise fünf DVD-Player mit einer ict ControlMachine CM 2 synchron geschaltet, so dass ein einziges Gesamtbild entstand. Auch die ergänzenden Ausstellungen der Sponsoren, wie beispielsweise Bosch, wurden von ict ausgestattet. Hier kamen vor allem Plasma Displays in verschiedenen Größen, auch mit Touchaufsatz, für PC-Applikationen als Informationsmedien zum Einsatz.

 

Um Besucher der Stuttgarter Innenstadt auf die Messe aufmerksam zu machen, wurde auf dem Schlossplatz ein 42 m langer "Siemenszug" platziert, ebenfalls mit Medientechnik ausgestattet. 16 in den Zugfenstern positionierte 20" Displays mit einer DVD-Zuspielung und entsprechender Außenbeschallung informierten die Passanten über die Geschichte Baden-Württembergs. Im Innern des Zuges waren weitere vier 18" Displays mit PC-Zuspielung installiert.

 

Mehr als sechs Wochen war die Ausstellung geöffnet. Während der gesamten Zeit betreute ict die Technik im laufenden Betrieb. So wurde gewährleistet, dass die Veranstaltung trotz Sommerhitze und Besucheransturm die gesamte Zeit ohne technische Ausfälle präsentiert werden konnte.





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