Geballte Kompetenz aus dem Bereich der Metallbearbeitung war vom 17. bis 22. September 2007 auf der EMO in Hannover anzutreffen: Die weltweit bedeutendste Fachmesse der Branche war wieder einmal die internationale Präsentationsplattform für innovative Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeuge und Automatisierungskomponenten. Innovativ waren aber nicht nur die vorgestellten Maschinen sondern auch so mancher Messeauftritt. Im Gegensatz zu den marktüblichen Messepräsentationen von Maschinenherstellern setzte die Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH, Nordrach, hier erstmals auf ein multimediales Messestandkonzept. Dabei verließ sie sich seitens der video- und lichttechnischen Installationen auf die bewährte Kompetenz der ict AG.
Großformatige Bilder in bestechender HD-Qualität bildeten den überragenden Blickfang auf dem 500 qm großen Messestand des Schleifmaschinenherstellers. Zwei 4 x 4 Steglos Plasma Display Wände wurden hierfür harmonisch in das Messestandkonzept, das primär aus mehreren, begehbaren Informationskuben bestand, eingebettet, um so allgemeine Informationen über Junker zu vermitteln.
Detaillierte bzw. interessenspezifische Produktinformationen konnten die Standbesucher an 26 interaktiven Terminals abrufen. Die auf den touchsensitiven ict LCDs 19“ UniversAL ausgewählten Themen wurden zusätzlich auf je einem Steglos Plasma Display visualisiert, die in die Wand der Kuben eingelassen waren. In den begehbaren Kuben waren weitere Terminals mit touchsensitiven ict LCDs 17“ UniversAL platziert, deren Inhalte auf verschiedenen, bis zu 65 Zoll großen Plasma Displays dargestellt wurden.
Eine besondere Herausforderung für das ict Team bestand bei diesen Touch-Anwendungen in dem immensen Programmieraufwand für die optimale und übersichtliche Darstellung des umfangreichen Junker Produktportfolios. Mit einer von ict erarbeiteten Navigationsstruktur und einer ansprechenden, intuitiv bedienbaren Oberfläche wurden die zahlreichen Junker-Produkte gegliedert und darstellbar gemacht, so dass dann Filme zu sämtlichen Maschinen einfach und bequem abrufbar waren. Eine zusätzlich integrierte, komplexe Suchfunktion ermöglichte den Usern den schnellen, gezielten Zugang zur gewünschten Information. Die integrierte Passwortfunktion erlaubte den Junker-Vertriebsmitarbeitern zudem den Zugriff auf sensibles Filmmaterial. Schon zu Projektbeginn wurde die gesamte, fünfsprachige Programmierung – inklusive des Filmmaterials – darauf ausgelegt, diese nach der Messe für die Junker-Vertriebsmitarbeiter auf ihren Notebooks verfügbar zu machen.
Als medientechnischer Generalunternehmer für den Junker-Messestand zeichnete ict neben der Bildtechnik auch für die komplette Lichttechnik verantwortlich: An einem Design-Rigg über dem Stand wurde hier eine professionelle Beleuchtungsanlage installiert, die den Erlebnischarakter des Messestandkonzepts mit dynamischen Lichteffekten ergänzte. Bild- und Lichttechnik verschmolzen so zu einem multimedialen Gesamtambiente – ganz im Sinne des neuen, erlebnisorientierten Junker-Messestandkonzeptes. 
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